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Kapazitätsplanung KapVO · live–
Universität gesamt
Gesamt­übersicht →
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Nachfragetreiber
Studierende Studienplätze
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Berechnungsgrundlage
CNW realer CW (folgt)
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Ø Curricularwert · CNW
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Lehrangebot
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SWS · offiziell –
Lehrreduktionen
SWS · offiziell –
Lehrnachfrage
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aus Studierenden · Basis CNW
Studierende
Studienanfänger/Jahr · offiziell –
Studienplätze (Aufnahmekap.)
amtlich – · Δ 0
Referenz (min. Studienplätze)
nicht gesetzt
Planstellen (Plan)
–
Soll – · Hebel je Gruppe unten ↓
Kosten der Stellenänderung
–
Δ 0 Planstellen · Kostensätze folgen
Ausschöpfung (amtliche Kapazitätsberechnung)
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offiziell
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Simulation
Plan (Ziel)
Ziel-Ausschöpfung eintragen → der aktive Hebel erreicht sie automatisch
Studienanfänger*innen ÷ Studienplätze
Auslastung (nach CNW)
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offiziell
–
Simulation
Plan (Ziel)
Ziel-Auslastung eintragen → der aktive Hebel erreicht sie automatisch
Plan-Ziel erreichen über: — welcher Hebel das Ziel (Ausschöpfung oder Auslastung) erreicht (Goal-Seek)
Stellen je LVVO-Gruppe · Soll (Kapazitätsrechnung) · Stellenplan · Ist-Besetzung
· Zeile anklicken = aufklappen · · zurücksetzen
LVVO-Gruppe Planstellen (Plan) Soll-Deputat Stellenplan (VZÄ) davon unbesetzt Ist-VZÄ (kapazitätswirksam) Ist-Deputat Kostensatz
Der Hebel sind die Planstellen der Kapazitätsrechnung (je Stellenart, Landes-/Haushaltsstellen aus dem KapVO-Datensatz; der SAP-Stellenplan steht nur daneben) — steuerbar je LVVO-Oberkategorie. Daneben zeigt die Ist-Besetzung aus den Personaldaten (kapazitätswirksam: nach der Finanzierung ihrer Stelle laut Liste der Zentralverwaltung, ohne Stelle mit Finanzierungsgrund Haushalt, ZSL und ZSL-INNO, Drittmittel bei Professor*innen; nach Reduktion) je DFB-Kategorie: so wird sichtbar, wenn z. B. Akad.-Rat-Planstellen mit wiss. Mitarbeitern besetzt sind. Aggregat-Sicht — Einzelfall-Analyse übernimmt das Controlling. Bei Fakultäten mit mehreren Lehreinheiten ist die Ist-Besetzung auf Fakultätsebene, bis die LE-Brücke geladen ist (Hinweis oben).
Stellenplan
Stellenart Stellen Deputat/Stelle Reduktion Netto-Deputat (SWS)
Brutto-Lehrangebot–
− Dienstleistungsexport–
= Bereinigtes Lehrangebot–
Lehrveranstaltungen
Sem Modul Typ SWS AF BR Gewicht Lehreinheit CA
CAp (eigen) / CNW (gesamt)–
Studiengänge & Aufnahmekapazität
live
Studiengang Anteilsquote CNW (amtl.) realer CW Bandbreite (KapVO 2027, Entwurf) Schwund KapvorSchwund Kapazität Δ amtlich
Klick auf einen Studiengang → wechselt zum Studienplan-Tab und bearbeitet dessen Veranstaltungen.
Bandbreiten-Modell (KapVO 2027, Entwurf) — Curricularwert im Band steuern
live
Stand: Entwurf der Verordnung zur Änderung der KapVO, Verbandsanhörung vom 6.7.2026 — Bänder und Paragraphen gelten erst mit der Verkündung. Nach dem Entwurf gilt: Ab Studienjahr 2027/28 setzt die Hochschule je Studiengang einen Curricularwert (CW) innerhalb der vorgegebenen Bandbreite [Untergrenze–Obergrenze]. Niedrigerer CW = mehr Zulassungsplätze (weniger Lehraufwand je Studierendem), höherer CW = weniger Plätze, intensivere Betreuung. Ausgangswert = fortgeltender CNW (§21a). Die Untergrenze darf nicht unterschritten werden; die Obergrenze nur mit genehmigtem Ausnahme-Antrag (§13 Abs. 4).
Spalte „rechn. Kapazität“ = die vom CW gesteuerte rechnerische Aufnahmekapazität (KapVO-Formel). Studiengänge mit gesetzter Zulassungszahl (NC) sind in der tatsächlichen Zulassung durch die NC gedeckelt — der CW bestimmt aber die rechnerische Kapazität, die Grundlage für die NC ist. Der Hebel wirkt lehreinheitsweit: ein CW verschiebt das Platz-Budget aller Programme der Lehreinheit (Gesamteffekt im Tab „Stresstest“).
StudiengangAbschlussCNW Curricularwert im Band rechn. KapazitätStatus
Ausnahme-Anträge (Obergrenzen-Überschreitung, §13 Abs. 4 S. 3)
Bandbreiten-Stresstest — Kapazitätsspanne
live
Was passiert mit den Zulassungsplätzen, wenn alle steuerbaren Studiengänge auf die Band-Untergrenze (max. Plätze) bzw. -Obergrenze (min. Plätze) gehen? Die Programme einer Lehreinheit sind über das gemeinsame Lehrangebot gekoppelt.
Lehreinheitaktuellbei Untergrenze (max) bei Obergrenze (min)Spanne
Ausschöpfungsentwicklung
amtliche Statistik
Ausschöpfung % je Kapazitätsjahr. Unten anklicken: LE Gesamt zeigt die Lehreinheit (fett) + alle Studiengänge; einen oder mehrere Studiengänge wählen (Mehrfachwahl) blendet gezielt diese ein (je eigene Farbe). Quelle: amtliche Auslastungsdatei (auch in Metabase: dwh.v_kapaz_auslastung). ⚠ Das ist die Kapazitätsstatistik (Studienanfänger*innen ÷ Studienplätze) und damit eine andere Zahl als die Kachel „Auslastung (nach CNW)“ im Cockpit, die das ERIS²-Modell in SWS rechnet. Den Zielkorridor 70–100 % trägt diese Spur hier.
Rechenweg der Kapazitätsberechnung
Darstellung
Formel Beispiel

Zwei Seiten treffen aufeinander: das Lehrangebot (was die Lehreinheit an Lehre erbringt) und die Lehrnachfrage (was ihre Studiengänge verbrauchen). Aus beiden folgen Auslastung und Studienplätze.

Beispiel-Lehreinheit mit zwei Studiengängen: B.Sc. (90 Anfänger*innen, Regelstudienzeit 6) und M.Sc. (45 Anfänger*innen). Alle Zahlen unten hängen zusammen.
Angebot · was die Lehreinheit leistet
1
Deputat je Stellenart
(Planstellen − Abweichung) × Deputat/Stelle
− Reduktion + Ø Lehraufträge
Professuren (8 × 9 SWS) − 6 Reduktion = 66
Akad. Räte 24 · Wiss. Mitarb. 40 · Lehraufträge 10
Was jede Stellengruppe an Lehre schuldet.
↓
2
Bereinigtes Lehrangebot berLehr
Σ Deputate − Dienstleistungsexport
140 − 20 = 120 SWS
Was nach der Lehre für fremde Lehreinheiten übrig bleibt.
Nachfrage · was die Studiengänge verbrauchen
3
Curricularanteil je Veranstaltung CA
SWS × Anrechnungsfaktor ÷ Betreuungsrelation
× Wahlpflicht-Gewicht
Seminar: 2 × 1,0 ÷ 30 × 1,0 = 0,0667
Lehraufwand einer Veranstaltung je Studierendem.
↓
4
Aufwand je Studiengang CAp · CNW
CAp = Σ CA der eigenen Lehreinheit
CNW = Σ CA aller beteiligten Lehreinheiten
B.Sc.: CAp 2,4 (CNW 3,0)
M.Sc.: CAp 1,2
Aufwand über das ganze Studium — eigener Anteil und Gesamtwert.
↓
5
Gewichteter Anteil CApz
CAp × Anteilsquote z
B.Sc.: 2,4 × 0,60 = 1,44 · M.Sc.: 1,2 × 0,40 = 0,48
ΣCApz = 1,92
Wie sich das eine Lehrangebot auf die Studiengänge verteilt.
▼
6
Auslastung
Lehrnachfrage = Σ (CAp × Studienanfänger*innen ÷ (2 × SF))
Auslastung = Lehrnachfrage ÷ berLehr × 100
2,4 × 90 ÷ (2 × 1,2) + 1,2 × 45 ÷ (2 × 1,0) = 117 SWS
117 ÷ 120 × 100 = 97,5 %
SF = Schwundfaktor (Schritt 8): wer das Studium verlässt, fragt keine Lehre mehr nach — dieselbe Bereinigung wie bei den Studienplätzen. Über 100 % ist die Lehreinheit überlastet, darunter hat sie Reserve.
↓
7
Aufnahmekapazität vor Schwund
2 × berLehr × CApz ÷ (ΣCApz × CAp)
B.Sc.: 2 × 120 × 1,44 ÷ (1,92 × 2,4) = 75,0
M.Sc.: 2 × 120 × 0,48 ÷ (1,92 × 1,2) = 50,0
Die Plätze, die das Lehrangebot rechnerisch trägt. Der Faktor 2 rechnet das Semester-Lehrangebot auf ein Studienjahr im Sinne der KapVO hoch (WiSe + folgendes SoSe — im Haus das Kapazitätsjahr).
↓
8
Schwundfaktor Hamburger Modell
Übergangsquote ÜQi = Σ FSi (ohne ersten Stichtag) ÷ Σ FSi−1 (ohne letzten)
A1 = 1 · Ai = Ai−1 × ÜQi · Faktor = Regelstudienzeit ÷ Σ Ai
ÜQ 1,00 · 0,95 · 0,97 · 0,96 · 0,98 · 0,95
Σ A = 5,447 → 6 ÷ 5,447 = 1,10
Nicht alle bleiben bis zum Abschluss — deshalb darf mehr aufgenommen werden.
↓
9
Studienplätze
Aufnahmekapazität vor Schwund × Schwundfaktor
B.Sc.: 75,0 × 1,10 = 82,5 → 82 Plätze
M.Sc.: 50,0 × 1,05 = 52,5 → 52 Plätze
Das Ergebnis der KapVO-Rechnung je Studiengang.
↓
10
Curricularwert im Band ab 2027/28
f = gesetzter CW ÷ Ausgangswert (CNW)
CApeff = CAp × f · CApzeff = CApz × f → Schritte 7–9 erneut
CW 2,7 statt 3,0 → f = 0,90 · CAp 2,16 · CApz 1,296
B.Sc. 82 → 89 Plätze, M.Sc. steigt mit: 52 → 57
Niedrigerer CW = mehr Plätze. Der Hebel wirkt lehreinheitsweit — alle Studiengänge der Lehreinheit verschieben sich mit, weil sie sich ein Lehrangebot teilen.
Wo das gesteuert wird — in der Kapazitätsplanung: 1–2 · Stellenplan + Kacheln der Steuerung 3–5 · Studienplan 6 · Steuerung 7–9 · Kapazitäten/Studiengänge 10 · Bandbreiten (CW) + Stresstest