6
Auslastung
Lehrnachfrage = Σ (CAp × Studienanfänger*innen ÷ (2 × SF))
Auslastung = Lehrnachfrage ÷ berLehr × 100
2,4 × 90 ÷ (2 × 1,2) + 1,2 × 45 ÷ (2 × 1,0) = 117 SWS
117 ÷ 120 × 100 = 97,5 %
SF = Schwundfaktor (Schritt 8): wer das Studium verlässt, fragt keine Lehre mehr nach — dieselbe Bereinigung wie bei den Studienplätzen. Über 100 % ist die Lehreinheit überlastet, darunter hat sie Reserve.
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7
Aufnahmekapazität vor Schwund
2 × berLehr × CApz ÷ (ΣCApz × CAp)
B.Sc.: 2 × 120 × 1,44 ÷ (1,92 × 2,4) = 75,0
M.Sc.: 2 × 120 × 0,48 ÷ (1,92 × 1,2) = 50,0
Die Plätze, die das Lehrangebot rechnerisch trägt. Der Faktor 2 rechnet das Semester-Lehrangebot auf ein Studienjahr im Sinne der KapVO hoch (WiSe + folgendes SoSe — im Haus das Kapazitätsjahr).
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8
Schwundfaktor Hamburger Modell
Übergangsquote ÜQi = Σ FSi (ohne ersten Stichtag) ÷ Σ FSi−1 (ohne letzten)
A1 = 1 · Ai = Ai−1 × ÜQi · Faktor = Regelstudienzeit ÷ Σ Ai
ÜQ 1,00 · 0,95 · 0,97 · 0,96 · 0,98 · 0,95
Σ A = 5,447 → 6 ÷ 5,447 = 1,10
Nicht alle bleiben bis zum Abschluss — deshalb darf mehr aufgenommen werden.
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9
Studienplätze
Aufnahmekapazität vor Schwund × Schwundfaktor
B.Sc.: 75,0 × 1,10 = 82,5 → 82 Plätze
M.Sc.: 50,0 × 1,05 = 52,5 → 52 Plätze
Das Ergebnis der KapVO-Rechnung je Studiengang.
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10
Curricularwert im Band ab 2027/28
f = gesetzter CW ÷ Ausgangswert (CNW)
CApeff = CAp × f · CApzeff = CApz × f → Schritte 7–9 erneut
CW 2,7 statt 3,0 → f = 0,90 · CAp 2,16 · CApz 1,296
B.Sc. 82 → 89 Plätze, M.Sc. steigt mit: 52 → 57
Niedrigerer CW = mehr Plätze. Der Hebel wirkt lehreinheitsweit —
alle Studiengänge der Lehreinheit verschieben sich mit, weil sie sich ein Lehrangebot teilen.